SAMSTAG, 25. März 2017

Auswärtsspiel gegen Union Altenberg

Kampfmannschaft: 15:30 Uhr
2. Mannschaft: 13:30 Uhr

Geschichte

Chronik „60 Jahre SC Hörsching“
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Begonnen hat alles im Lager 60 in Hörsching, in dem sich nach Kriegsende ca. 3000 Flüchtlinge vorwiegend aus den Grenzgebieten Pressburg und Südmähren befanden. Die allerersten Initiatoren für die Vereinsgründung waren die Herren Thaler, Vukowitz, Weicek, Kovarik Franz und Kovarik Edi. Im Herbst 1945 wurde eine Lagermannschaft gebildet mit der Bezeichnung „Siedlung SC 60 Hörsching“, und das erste Spiel fand am 3. März 1946 statt. Die damaligen Dressen stammten aus Fallschirmseide der Amerikaner und wurden von den Frauen des Lager 60 in nächtlicher Arbeit innerhalb kurzer Zeit hergestellt. Im Bildarchiv unserer Vereinschronik werden dann nachfolgende Herren als Gründungsfunktionäre angeführt: Degen, Thaler, Gertner, Luskatsch, Weitschek, Pukansky, Unterberger, Kovarik Franz, Kisling, Böhm, Hälbig und Lötterstätter. Gleichzeitig wurde auch eine Sektion Tischtennis mit den Gründungsfunktionären Blahs, Wolf, Feda, Pukansky, Kisling und Kefeder ins Leben gerufen.

Als Obmann des neuen Vereins wurde Josef Unterberger gewählt, der bis zu seinem Tod im Jahre 1972 fast ununterbrochen eine führende Funktion im Verein ausübte. Der erste Vereinsname lautete SC 60 Hörsching. Da damals aber bereits ein Fußballverein namens SV Hörsching in der Gemeinde vorhanden war, wurde der Vereinsname SC 60 Hörsching seitens der Vereinsbehörde abgelehnt. Es wurde daher der Ortsname der nächstgelegenen Ortschaft gewählt, und zwar Breitbrunn. Zu Beginn der ersten Meisterschaft lautete also der Vereinsname SC 60 Breitbrunn und wurde so zum Synonym für Einsatzwille, Kameradschaft und Fairness.

Gleich im ersten Meisterschaftsjahr werden wir Meister, gewinnen die Qualifikationsspiele und steigen in 1. Klasse auf, die der heutigen OÖ-Liga entspricht.

Meisterschaftsjahr 1947/48
1. Klasse (OÖ Landesliga)

Gegner waren das Who-is-Who der ober­öster­reichischen Fußball­welt: LASK, SV Urfahr, Enns, Hertha Wels, Westbahn, Amateure Steyr, Vorwärts Steyr, Admira Linz, Sparta und der WSC. In diese Zeit fiel auch einer der größten Erfolge unserer Vereins­geschichte: Durch einen 2:0 Final­sieg gegen Union Salzburg wurde unser Verein UNION Staatsmeister 1948!

Durch die Erfolge der sog. „Ausländervereine“ verunsichert, wurde am 17.6.1948 das Ausländerstatut beschlossen. Von nun an dürfen nur noch Mannschaften mit max. 3 volksdeutschen Spielern am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen.

Meisterschaftsjahr 1948/49
(OÖ Landesliga)

Die Meisterschaft wurde zwar regulär begonnen, der Druck auf die „Ausländervereine“ wurde aber immer größer und es kam wie es kommen musste.

Unsere Mannschaft musste die Meisterschaft „außer Konkurrenz“ zu Ende spielen und es folgte der Zwangsabstieg in die erste Klasse. In der inoffiziellen Tabelle wurde unsere Mannschaft zweiter hinter Vorwärts Steyr und noch vor dem LASK.

Meisterschaftsjahr 1949/50
(1. Klasse)

In diesem Jahr beginnen auch die Aus­wan­der­ungen arrivierter Spieler nach Deutschland oder in die USA. Trotz dieser Schwäch­ung erreichte man den 4. Platz in der Meisterschaft. Das Jahr 1949 war auch für die Sektion Tisch­tennis außer­ordentlich erfolg­reich. Sowohl Damen als auch die Herren wurden OÖ Landes­meister, die Damen werden sogar noch Staats­meister und die Herren immer­hin Dritter. Zu den Spitzenspielen waren 200-300 Zuschauer im Lager­saal anwesend.

Meisterschaftsjahr 1950/51
(1. Klasse)

Bis zum Schluß spielt man um die Meister­schaft. In der letzten Runde verliert man das ent­scheid­ende Spiel gegen ATSV Leonding mit 1:2. Auch in diesem Jahr ist die Sektion Tisch­tennis sehr erfolg­reich. Sowohl die Damen, als auch die Herren errangen wieder den OÖ Landes­meister­titel, zu dem wurde Hr. Feda noch UNION STAATSMEISTER.

Meisterschaftsjahr 1951/52
(1. Klasse)

Breitbrunn wird seiner Favoritenrolle gerecht und wird Meister der 1. Klasse Ost. In den Aufstiegs­spielen ringt man Steyrer­mühl nieder. Bei den Spitzen­spielen feuerten 1200 – 1500 Zu­schauer unsere Mann­schaft an.

Meisterschaftsjahre 1952/53 bis 1956/57

Diese Zeit ist aber durch den stetigen Abgang langj­ähriger Spieler über­schattet, die nach Deutsch­land oder in die USA auswandern. Diese Spieler werden durch Spieler aus den eigenen Reihen ersetzt, wie z.B. Maierhofer, Sonnleitner, Puck oder Hallwirt. In diese Ära fällt auch der höchste Meister­schafts­sieg einer Kampf­mann­schaft unseres Vereins: Marchtrenk wurde in Hörsching 17:3 deklassiert. Im Frühjahr 1954 scheint ein Spiel des SC Breitbrunn in der 40. Toto­runde sogar auf dem Toto­schein auf.

Tipp­vorschlag in der Zeitung: Tip 1. Begründung: Breitbrunn ist eine gefürchtete Heim­mannschaft

1956/56 steigen wir als Vor­letzter in die 2. Klasse ab.

Meisterschaftsjahre 1957/58 bis 1963/64
(2. Klasse)

Es erfolgt ein Neu­aufbau der Mann­schaft, dadurch waren auch die Er­folge nur mittel­mäßig. Auch in der Vereins­chronik sind kaum Berichte aus dieser Zeit. Lediglich die Spiele mit den Ergeb­nissen und die Mann­schafts­auf­stel­lungen sind angeführt. Aber im Meister­schafts­jahr 1963/64 gelingt der Meister­titel und wir steigen wieder in die 1. Klasse auf.

Meisterschaftsjahre 1964/65 bis 1966/67
(1. Klasse)

Auch in diesem Zeit­raum gab es nur wechs­elnde Erfolge ohne große Höhe­punkte und mit Ende der Saison 66/67 stieg man wieder in die 2. Klasse ab. Aller­dings in unseren Nach­wuchs­mann­schaften ließen schon einige Spieler auf­horchen, die später in den 70iger Jahren eine erfolg­reiche Epoche unseres Vereins mit­ge­stalten.

Meisterschaft 1967/68 bis 1968/69
(2. Klasse)

Dies war der Beginn der Trainer­ära Franz Weninger und die, mit einer kurzen Unter­brechung, erst am 21.11.1974 in der damaligen 2. Landes­liga endete. Eine weitere un­ver­gessene Ära beginnt im Frühjahr 1968: Hr. Prof. Hockl übernimmt die Jugend­leitung und von da an eilen unsere Nach­wuchs­mann­schaften von Erfolg zu Erfolg.

1968 erfolgt auch die Gründ­ung der Sektion Schach.

Meisterschaft 1969/70
(1. Klasse)

Unsere Kampf­mann­schaft spielt von Anfang an um den Titel mit. Das letzte Spiel im Herbst findet vor 850 Zu­schau­ern in Hörsching statt. Der un­mittel­bare Ver­fol­ger Ottens­heim wir souverän 3:0 besiegt. Im Früh­jahr starten wir mit 2 Nieder­lagen schlecht in die Meister­schaft. Doch dann erfängt sich die Mann­schaft und am 7. Juni 1970 kommt es zum Ent­scheid­ungs­spiel in Ottens­heim. Nach hartem Kampf reicht ein 2:2 zum Meister­titel. Wir sind in der Bezirks­liga!

Im Früh­jahr 1970 macht unser Nach­wuchs erst­mals auch außer­halb der Landes­grenzen auf sich aufmerksam. Nach Er­ringen des OÖ Landes­meister­titels der Schüler, scheitert unsere Schüler­mann­schaft erst im Viertel­finale der öster­reich­ischen Meister­schaft an Rapid Wien.

Meisterschaft 1970/71
(Bezirksliga Mitte)

Als Auf­steiger wird Breitbrunn sofort Vize­meister. Im Früh­jahr 1971 ist die Zeit unserer Jugend­mann­schaft ge­kom­men. Nach dem Ober­öster­reich­ischen Jugend­meister­titel folgen die Spiele um die öster­reich­ische Jugend­meister­schaft. Im Viertel­finale wird die Mann­schaft SC Trais­mauer 1:0 besiegt, im Semi­finale gegen Austria Salzburg nach 4:1 im Elfmeter­schießen und erst im Finale war End­station. Leider eine 4:2 Nieder­lage gegen Eisen­stadt.

Diese Ära hat Herr Prof. Hockl in seinem Buch “Kleine Kicker – Große Klasse“ sehr inter­essant be­schrie­ben.

Meisterschaft 1971/72 bis 1973/74
(Bezirksliga)

Die nächsten 3 Sai­sonen spielen wir in der Bezirksliga. Am 16. Oktober 1972 stirbt unser Gründungs­mitglied und lang­jähriger Obmann Josef Unterberger. In der Meister­schaft 1973/74 spielen wir in der Bezirks­liga West und nach einer viel­ver­sprech­enden Herbstmeister­schaft wird der Sieges­zug im Früh­jahr fort­ge­setzt. Unsere Kampf­mannschaft wird mit 7 Punkten Vor­sprung Meister der Bezirks­liga West das bedeutet gleich­zeitig Auf­stieg in die 2. Landes­liga. Im vor­ent­scheid­enden Spiel um die Meister­schaft wurde der dritt­platz­ierte Viktoria Marchtrenk in Marchtrenk mit 8:1 de­klas­siert.

Meisterschaft 1974/75 bis 1985/86
(2.Landeliga)

Nach einer ent­täusch­enden Herbst­meister­schaft 1974 ver­lässt uns unser lang­jähriger Trainer Franz Weninger. Mit Beginn der Saison 1975/76 über­nimmt unser ehe­maliger Spieler Horst Sonnleitner das Training und durch seine kon­seq­uente Arbeit geht es ständig berg­auf. Wir werden dreimal in Folge Vize­meister. Auch das Zuschauer­interesse steigt ständig, es ist „ IN“ ein Hörsching-Anhänger zu sein. Nicht selten sahen es in diesen Jahren mehr als 500 Zuschauer unsere Heim­spiele und unsere Sport­anlage ist ein gefürch­teter Boden bei den Gegner und manchmal auch bei den Schieds­richtern.

Mit Ende der Frühjahrs­meister­schaft 1981 endet die erste und sehr erfolg­reiche Ära von Trainer Horst Sonnleitner. Mit Trainer Rainer Hajek beginnt die Herbst­meister­schaft 1981. Nach Start­schwierig­keiten im Herbst legt man eine tolle Sieges­serie und im Früh­jahr hatte man sogar Chancen auf den Meister­titel. Am Ende reichte es zu Platz 3. Die Saison 1982/83 verlief unauf­fällig, es wurde der 7. Platz erreicht, aber vor allem vier 4 Nach­wuchs­spieler in die Kampf­elf inte­griert. Nach Ablauf der Saison verlässt uns Trainer Hajek und mit Spieler­trainer Walter Dallinger starten wir voller Hoff­nung­en in die neue Saison. Wie so oft werden die Hoff­nung­en aber nicht erfüllt und im Frühjahr 1984 wirft Trainer Walter Dallinger das Hand­tuch. Nur knapp entgehen wir dem Abstieg.

Durch einen neuen Spon­sor ändern wir unseren Vereins­namen auf SC Semperdur Hörsching. Mit der Meister­schaft 1984/85 übernimmt wieder Horst Sonnleitner das Training. Nach einer durch­wachsenen Saison, in der eigent­lich mehr mög­lich gewesen wäre, er­reicht man den 7. Tabellen­platz. Nun will man es wissen. Für die neue Saison wird die Mann­schaft ver­stärkt, man will um den Titel mitspielen. Es wird lei­der eine der bitter­sten Saisonen unserer Vereins­ge­schich­te. Von An­fang an funk­tio­niert so gut wie gar nichts und am Ende steht der Ab­stieg in die Bezirks­liga.

Meisterschaft 1986/87 bis 1991/92

Wieder mit Trainer Rainer Hajek und Jugend­leiter Adi Schmoll versucht man den Neu­auf­bau. Trotz vieler Ab­gänge und auch schlechter Vor­her­sagen erreicht man den aus­ge­zeich­neten 5. Rang. Die nächsten zwei Meister­schaften be­enden wir mit dem 7. bzw. 8. Platz.

Er­freu­lich der Meister­titel der Junioren in der Bezirks­liga Ost. Mit Trainer Horst Sonnleitner jun. beginnt die Meister­schaft 89/90. Aller Anfang ist schwer und die neu form­ierte Mannschaft er­reicht den 8. Platz. Die Junioren er­ringen unter Trainer Geyerhofer den Meister­titel. In der Meister­schaft 91/92 zeigt die Mann­schaft von An­fang an, dass dies­mal die Hörschinger um den Titel kämpfen werden. Wegen der Er­richt­ung des Kultur- und Sport­zent­rums mus­sten sämt­liche Heim­spiele im Trauner Stadion aus­ge­tra­gen werden. Das letz­te Spiel auf der tra­di­tions­reichen An­lage findet am 3.11.1991 gegen Kronstorf statt. Die Frühjahrs­meister­schaft war span­nend wie noch nie. Ein harter Kampf zwischen Hörsching und Eferding zeichnet sich ab. Im direkten Auf­ein­ander­tref­fen in der 10. Runde gelang von 800 Zu­schau­ern ein impo­santer 3:0 Sieg, aber erst in der letzten Runde stand unsere Mann­schaft als Meister der Bezirks­liga Ost fest. Eben­so krönten die Junioren die erfolg­reiche Saison mit einem Meister­titel.

Meisterschaft 1992/93
(2.Landesliga Ost)

Ein Auftakt nach Maß – 3 Siege – Tabellen­führer! Dann ein Ein­bruch, den keiner ver­stehen konnte – 4 Nieder­lagen in Serie! Nur 12. Platz in der Herbst­meister­schaft mit 8 Punk­ten. Auch die Frühjahrs­meister­schaft ver­läuft nicht besser. Mit 19 Punk­ten wird Hörsching Vor­letz­ter, muss jedoch wegen des Auf­stieg­es von SV Braunau nicht ab­stei­gen. Tu­gen­den der Meister­mann­schaft wie Kamerad­schaft, Kampf­geist und Dis­zi­plin waren auf ein­mal ein Fremd­wort. Mit Ende der Saison tren­nte man sich von Trainer Horst Sonnleitner jun.

Meisterschaft 1993/94
(2. Landesliga West)

Dem neuen Trainer – Herbert Stieglmair – erging es nicht viel besser. Nach 9 Runden musste auch er das Hand­tuch werfen. Inter­imsmä­ßig über­nahm unser ehe­mal­iger Spieler Herbert Blees die Be­treu­ung der Mann­schaft. Aber es wird nicht besser und so steigt Hörsching als Letz­ter mit nur 9 Punk­ten in die Bezirks­liga ab.

Meisterschaft 1994/95
(Bezirksliga Ost)

Mit dem neuen Trainer Manfred Nowotny und einem ver­änderten Spieler­kader wird eine Kon­soli­dier­ungs­phase ein­ge­lei­tet. 27 Pun­kte aus 26 Spiel­en er­geben den 6. Tabellen­platz.

Meisterschaft 1995/96
(Bezirksliga Ost)

Nach Start­schwierig­keiten bringt der Heim­sieg gegen den Serien­sieger Weyer den Um­schwung. Am Ende belegt unsere Kampf­mann­schaft den guten 5. Platz. Die Re­serve­mann­schaft macht es besser und wird Meister!

Meisterschaft 1996/97
(Bezirksliga Ost)

Nach dem 5. Tabellen­rang in der vor­an­ge­gan­gen­en Saison war auch in der neuen Meister­schaft ein Spitzen­platz das Ziel. Und unsere Kampf­mann­schaft wurde den Er­war­tungen mehr als ge­recht. Und so wurde mit dem letz­ten Spiel der Saison nicht nur ein sou­ver­äner 7 : 2 Heim­sieg gegen Askö Ödt, son­dern gleich­zei­tig der Meister­titel gefeiert. Auch unsere Re­ser­ve war in dieser Saison kaum zu biegen und wurde eben­falls Meister.

Im Früh­jahr 1997 wurde unser Spieler Andreas Koch Sieger bei der Kicker­wahl der Ober­öster­reich­ischen Nach­richten und unser Spieler Walter Findenig Sieger bei der Kicker­wahl der Kronenzeitung.

Meisterschaft 1997/98
(2. Landesliga Ost)

Der Start in die neue Meister­schaft misslang und die ganze Saison über ver­brachte unsere Mann­schaft im letzten Tabellen­drit­tel. Eine größere Abstiegs­ge­fahr be­stand jedoch nie und so er­reich­te man in der End­ab­rech­nung mit 32. Punkten den 13. Tabellenrang. Nach Un­stimmig­keiten mit der Vereins­lei­tung tren­nte man sich im Mai 1998 von Trainer Manfred Novotny und Co-Trainer Thomas Korepp wurde als neuer Trainer instal­liert.

Meisterschaft 1998/99
(2. Landesliga Ost)

Eine Saison ohne größere Höhe­punk­te. Die gesamte Meister­schaft hin­durch be­fin­det sich un­sere Mann­schaft im ge­sicherten Mittel­feld und am Schluss er­reicht sie den 9. Tabelle­rang.

Meisterschaft 1999/2000
(2. Landesliga Ost)

Eine Zitter­saison. Im gesamten Ver­lauf der Meister­schaft be­fin­det sich un­sere Mann­schaft in den hin­ter­en Tabellen­regionen. Be­reits nach dem 6. Spiel der Herbst­saison tritt Trainer Thomas Korepp zurück. Neuer Trainer wird Otmar Fugger. Aber auch mit ihm läuft es nicht besser. Mit einem 3 : 0 Er­folg in der letzten Runde gegen Enns wird der Klassen­erhalt ge­sichert.

Meisterschaft 2000/01
(2. Landesliga Ost)

Wie bereits ge­wohnt ein schlech­ter Start in die Meister­schaft. Nach 6 Runden stehen wir mit 4 Un­ent­schieden und 2 Nieder­lagen da. Erst im letz­ten Spiel der Herbst­meister­schaft ge­lingt der erste Sieg. Wir steigen wieder ab in die Bezirks­liga.

Meisterschaft 2001/02
(Bezirksliga Ost)

Da nach dem Ab­stieg viele Spieler unseren Ver­ein ver­ließen, war der neue Trainer und sport­liche Leiter Horst Sonnleitner von An­fang an voll ge­for­dert. Es galt neue Spieler zu ver­pflich­ten und eine Mann­schaft auf­zu­bauen, die in der schwier­igen Grup­pe der Bezirks­liga Ost be­stehen kann. Auch diesmal wieder ein schlech­ter Start in die neue Meister­schaft und nach einer durch­wachsenen Herbstmeisterschaft ging unsere Mann­schaft mit dem 10. Tabellen­rang in die Winter­pause. Wie gewohnt verlief die Frühjahrs­meister­schaft wieder besser und am Ende stand ein 7. Platz zu Buche.

Meisterschaft 2002/03
(Bezirksliga Ost)

Das “Bosman-Urteil” zeigt erst­mals auch bei uns seine vollen Aus­wirk­ungen. Ins­ge­samt verlassen in der Über­tritts­zeit 14 Spieler den Verein, gleich­zei­tig werden 10 neue Spieler ver­pflich­tet. Dass unter Die Mann­schaft er­reicht nicht einmal an­nähernd jene Leis­tungs­stärke, die sie auf­grund der Quali­tät der Einzel­spieler haben müs­ste. Auch das Ver­ständ­nis der Mann­schaft unter­ein­ander lässt stark zu wünschen übrig und so ist es nicht ver­wunder­lich, dass die Meister­schaft am Tabellen­ende ab­ge­schlos­sen­en wird und wir nach 33 Jahren wieder in die 1. Klasse ab­stei­gen müssen. Viel schlim­mer aber ist aber die Tat­sache, dass durch die sport­liche Tal­fahrt auch die Mo­ti­va­tion der Funk­tion­äre und frei­wil­lig­en Mit­ar­beiter am Tief­punkt an­ge­langt war und erst im Som­mer 2003 ist es möglich die 42. Jahres­haupt­ver­sam­mlung durchzuführen und einen neuen Vorstand zu wählen.

Meisterschaft 2003/04
(1. Klasse Mitte)

Durch den Abstieg ver­ließen einige Spieler den Verein. Es muss eine neue Manns­chaft ge­fun­den und auf­ge­baut werden. Unter dem neuen Trainer Wolfgang Wollanek soll sich die Mann­schaft in dieser Saison vor allem kon­soli­dier­en und für eine spä­ter­en Wieder­auf­stieg vor­be­rei­tet werden. Ein wei­teres Ziel ist die vermehrte Heran­führung unserer Nachwuchs­spieler an die Kampf­mann­schaft. Die Mann­schaft schlägt sich über­rasch­ender­weise sehr gut und über­wintert am 3. Tabellen­rang. Noch besser ver­läuft die Früh­jahrs­saison, nur das Spiel gegen den über­legenen Meister BW Linz 1b wird verloren. Das bedeu­tet den souveränen 2. End­rang in der Tabelle. Auch im Nach­wuchs­bereich kann zumin­dest quanti­tativ wieder an frühere Zeiten ange­knüpft werden. Fast 100 Kinder und Jugend­liche tum­meln sich in den ver­schiedenen Mann­schaften während des Trainings auf unserer Sport­anlage.

Meisterschaft 2004/05
(1. Klasse Mitte)

Der Kader wird nur punk­tuell etwas auf­ge­frischt. Das Klima in der Mann­schaft ist gut und auch im Um­feld wird es immer besser. Das Haupt­ziel besteht wei­ter­hin darin die Mann­schaft zu festigen und unsere Nach­wuchs­spieler ver­mehrt ein­zu­bauen. Die Herbst­meister­schaft verläuft sehr holprig und auch die Vor­stel­lungen von Ver­eins­lei­tung und Trainer stimmen nicht mehr über­ein, so­dass man sich 2 Runden vor Ende der Herbst­meister­schaft von Trainer Wolfgang Wollanek trennt. Co-Trainer Thomas Korepp über­nimmt bis Ende der Herbst­saison das Traineramt. Mit Trainings­beginn für die Frühjahrsaison über­nimmt der neue Trainer Kurt Steiner aus Marchtrenk das Trainer­amt. Von Anfang an gelingt es ihm den Spielern seine „Philosophie“ über Fuß­ball zu vermitteln. Hoch­mo­ti­viert gehen die Spieler in die Früh­jahrs­saison und vom 10. ar­beitet man sich auf den 4. Tabellen­rang nach vor. Im ge­samt­en Früh­jahr gibt es nur eine Nieder­lage. Auch unsere Re­ser­ve spielt eine gute Saison und wird Vize­meister.

Meisterschaft 2005/06
(1. Klasse Mitte)

Der eine oder andere Nachwuchs­spieler hat in den letzten 2 Jahren den Sprung in die Kampf­mann­schaft geschafft. Die vor­an­ge­gangene Frühjahrs­saison und das be­vor­stehende Jubiläum „60 Jahre SC Hörsching“ tragen dazu bei, sich die Ziele für diese Meister­schaft hoch zu stecken. Man möchte auf alle Fälle um den Titel mit­spielen. Die Herbst­saison liegt bereits hinter uns und mit 12 Siegen, einem Re­mis und einer Nieder­lage liegt man punkte­gleich mit dem Tabellen­führer auf dem 2. Platz. In einer auf­re­genden Früh­jahrs­meister­schaft legt man nach schwachem Start eine tolle Sieges­serie hin und 2 Runden vor Schluss haben wir es geschafft. Wir sind Meister und steigen auf in die Bezirks­liga.